mosfetkiller.de – Blog Hochspannung – Elektronik – Programmierung

efprog – Arduino-basierter EEPROM/Flash-Programmer

Freitag, 16.07.2010

Um die EEPROMs für mein Projekt WARP-1 programmieren zu können, entstand dieses kleine Projekt, basierend auf einem Arduino Mega.

Ein EEPROM bzw. Flash-Baustein (die Definitionen für beide befinden sich im Arduino-Sketch) wird nach Belieben mit dem Arduino verbunden (das Pinout ist im Programm ganz einfach zu ändern), ein Python-Script auf dem PC schickt dann eine Binärdatei auf den Speicherbaustein bzw. liest diesen aus.

Ich will garnicht viel rumerzählen, alle Infos zur Funktionsweise und Benutzung finden sich im Quellcode. Enjoy!

Download: efprog-1.0.zip [2,9 KiB]

Noch ein Adapter: TQFP100

Sonntag, 11.07.2010

Trotz Innentemperaturen nahe dem Siedepunkt und nicht unwesentlichen Alkoholnachwirkungen, zwang ich meinen Körper gestern zur Herstellung dieser Adapter: TQFP100 auf Rastermaß 2,54.

Die erste Platine hats leider zerrissen, da ich neue Ätzlösung angesetzt hatte und die Mische wohl noch etwas hart war. Die zweite sah jedoch gut aus, auch wenn sich leider durch die Skalierung des Layouts beim Drucken auf jeder Seite ein paar Pins berührt haben. Mist...anstatt das auf dem Layout korrigiert zu haben, darf ich das nun nachträglich mit einem Cuttermesser tun.

Das Bohren macht übrigens überhaupt keinen Spaß.

Den ersten Chip aufgelötet: Sieht scheisse aus. Kurzschlüsse überall, abgerissene Leiterbahnen. Nach einer mehrstündigen Debug-Session mit viel Geduld, Schweiß, einem geschätzten Kilo Kolophonium und dem starken Willen, das Ding nicht gleich aus dem Fenster zu werfen, konnte ich den Chip jedoch retten. Sicherheitshalber habe ich oben auch gleich einen Deckel (aus der misslungenen, ersten Platine) draufgemacht und die Seiten mit Plaast abgedichtet. :-D

BTW: Für alle, die sich (verständlicherweise) von obigen Bildern angeekelt fühlen, hier noch schnell der Beweis, dass es auch etwas besser (immer noch nicht perfekt, ich weiß) aussehen kann.

Fest steht jedoch, dass ich mir meine nächsten Adapter kaufen werde...da ist wenigstens Lötstopplack drauf, die Leiterbahnen reißen also nicht so schnell ab.

Hier trotzdem der Adapter als TARGET 3001!-Datei.

Download: tqfp100.t3001.zip [12,4 kiB]

moShBox 1.2 Release

Mittwoch, 19.05.2010

Die mosfetkiller-ShoutBox - kurz moShBox - in der Version 1.2 gibt es hier nun zum Download. Installationsanweisungen finden sich in der Datei 'install.txt'.

Die neuen Funktionen sind:
- Auflösen von Benutzerreferenzen in der Form "@BenutzerXYZ:"
- Selektive Löschfunktion für Admin und Moderatoren
- Smiley-Auswähler

Die Live-Demo gibts natürlich im Forum: http://forum.mosfetkiller.de/

Download: moshbox-1.2.zip [34,5 kiB]

Evolution in den Tray minimieren

Donnerstag, 06.05.2010

In Ubuntu Lucid Lynx ist standardmäßig die "Benachrichtigungsanzeige" auf dem oberen Panel zu finden. Dort ist u.A. ein kleines Briefumschlag-Symbol zu finden. Dieses beginnt grün aufzuleuchten, wenn man in Pidgin (oder Empathy, was ich kurz ausprobiert, dann jedoch aufgrund zu geringer Konfigurierbarkeit wieder deinstalliert habe) eine neue Nachricht oder in Evolution eine neue Mail empfängt.

Leider funktioniert letzteres Mailbenachrichtigung nur, wenn Evolution permanent im Hintergrund läuft. Und dummerweise hat Evolution keine eingebaute Fähigkeit, sich in den Tray zu minimieren.

Abhilfe schafft hier folgendes Plugin: Evolution Tray

Vorm Kompilieren muss allerhand Krams installiert werden; einfach mal ./configure ausführen, dann wird er schon meckern, wenn etwas fehlt. Ich habe bei meinem ersten Kompilieren leider keine Liste mit den benötigten Paketen erstellt, aber es ist alles in der Synaptic-Paketverwaltung erhältlich. Wenn configure fehlerfrei durchläuft, einfach make und sudo make install ausführen. Das Plugin erscheint dann in Evolution unter Bearbeiten -> Plugins.

Da ich wie immer pingelig bin, wenn es um meine Icons im Panel geht (siehe Neues Statusicon für Truecrypt unter Lucid Lynx), habe ich in der Datei src/tray.c die Zeilen 181 und 182 durch folgende Zeile ersetzt:

gtk_status_icon_set_from_file (tray_icon,
"/usr/share/icons/Humanity/apps/24/evolution-mail.svg");

Das Default-Symbol mit den beiden Pfeilen drauf hat mir nicht gefallen; nun hat man einen schönen, sauberen Briefumschlag als Symbol. :-)

Neues Statusicon für Truecrypt unter Lucid Lynx

Donnerstag, 06.05.2010

Das neue Ubuntu Lucid Lynx gefällt mir wirklich gut; das Farbthema wurde von Kackbraun zu "Metallgrau" geändert.

Leider hatte diese Änderung zur Folge, dass das Statusicon von Truecrypt plötzlich einen weißen Rand hatte, was m.M.n. total beschissen aussieht:

Also beschloss ich, Truecrypt neu zu kompilieren und ein anderes Icon zu verwenden. Im Ordner Resources/Icons des Quellcodes liegen die Icons. Der Übeltäter ist hier das Icon TrueCrypt-16x16.xpm. Dieses habe ich gelöscht, das Icon TrueCrypt-48x48.xpm in GIMP zurechtgeschnippelt, auf eine höhe von 24 Pixeln (die Höhe des GNOME-Panels) skaliert und unter dem Dateinamen der gerade gelöschten Datei gespeichert. Die Datei musste ich dann noch einmal im Texteditor öffnen (XPM-Grafiken sind im Prizip C-Quellcode, der ein Array mit den Bildinformationen enthält) und in der ersten Zeile den Variablennamen angleichen. Dann den ganzen Spaß kompilieren und die fertige Binary aus dem Order Main nach /usr/share kopieren: sudo cp Main/truecrypt /usr/share

Truecrypt muss dabei jedoch beendet sein, man muss also einmal alle Volumes aushängen (und ggf. kurz warten).

Danach sieht das ganze dann so aus :-) :

Die Binary (Verion: 6.3a) und das modifizierte Icon (wird nur benötigt, wenn du das ganze selbst noch einmal kompilieren möchtest) gibt es hier zum Download: truecrypt-iconmod.zip [992,5 kiB]

Alle Passwörter unter einem Hut

Freitag, 30.04.2010

Ich bin auf ein interessantes Firefox-Plugin (Gnome-keyring password integration 0.4) gestoßen, welches sämtliche Logininformationen, die normalerweise Firefox-intern gespeichert werden, in den GNOME-Keyring auslagert. Gefällt mir, da ich dann alles an einem Platz habe und im Notfall einfacher exportieren/importieren kann.

Leider ist das Plugin auf der Mozilla-Seite nur für Firefox 3.5 verfügbar, also musste ich es neu kompilieren (man musste nur in einer Datei die Versionsnummer ändern). ;-)

Hier findet sich das Plugin für Firefox 3.6 - einfach per Drag&Drop ins Add-On-Fenster ziehen: gnome-keyring_password_integration-0.3.xpi [56,1 kiB]

Achtung - während das Plugin aktiviert ist, sind die Firefox-intern gespeicherten Passwörter nicht verfügbar. Am besten exportiert man diese und löscht sie dann aus Firefox. Nach dem Aktivieren des Plugins importiert man sie dann wieder. ;-)

FRITZ!Box-Reconnect: Neue IP in 5 Sekunden.

Donnerstag, 15.04.2010

Wer kennt es nicht; RapidShare will, dass man 120 Minuten wartet, bevor man eine neue Datei herunterladen kann, MegaVideo verweigert das Abspielen, wenn man dort heute bereits mehr als 72 Minuten lang geguckt hat usw.

Die Lösung ist natürlich einfach: Eine neue IP muss her. Bislang habe ich mich zum Erwerb einer neuen IP immer in die FRITZ!Box eingeloggt (im Browser fritz.box eintippen) und dann unter System->Zurücksetzen auf den Button FRITZ!Box neustarten geklickt.

Das funktioniert zwar, jedoch startet die ganze Kiste neu und das dauert ca. 2 Minuten - eine Ewigkeit, wenn MegaVideo gerade meine Lieblingsserie unterbrochen hat.

Ich kann mich erinnern, dass es für einen automatischen RapidShare-Downloader mal ein Script gab, welches die FRITZ!Box automatisch neustartet. Da habe ich durch Googlen wiedergefunden und auf Linux adaptiert.

Download: fbreconnect.zip [10,0 kiB]

Das Script schickt per netcat einen HTTP-Header an die FRITZ!Box, welcher selbige zum sofortigen Terminieren der Verbindung zwingt. Diese wird dann sofort erneuert, der ganze Prozess dauert nur ca. 5 Sekunden. :-) Zusätzlich wird per notify-send (sofern installiert) ein PopUp generiert, um optische Rückmeldung zu geben. Es ist außerdem ein Icon dabei, welches man verwenden kann, wenn man sich das Script wie ich ins Panel packt, sodass man die Verbindung mit nur einem Mausklick resetten kann.

Die beiden Pfade im Script müssen natürlich auf euren individuellen Speicherort des Scripts und der beiden anderen Dateien angeglichen werden.

Lasst sich das Script nicht ausführen, muss man noch einmal chmod -x reconnect.sh ausführen.

Bevor das Script funktioniert, muss in der FRITZ!Box selbst noch unter System->Netzwerkeinstellungen ein Häkchen bei Änderungen der Sicherheitseinstellungen über UPnP gestatten gesetzt werden. ;)

150€ gespart.

Mittwoch, 14.04.2010

Ich bin seit ein paar Monaten im Besitz des Oszilloskops DS1052E der Firma RIGOL. Nicht schlecht staunte ich, als ich über ein Video gestolpert bin, in dem erklärt wird, wie man ebendieses Oszi mit wenigen Handgriffen in seinen "großen Bruder", das DS1102E verwandeln kann. Dieses hat mit 100 MHz die doppelte Bandbreite, kostet aber auch 150€ mehr.

Jemand hat nun herausgefunden, dass die Hardware beider Oszilloskope identisch ist, lediglich die Software ist hier der Spielverderber. Ein paar Befehle über die serielle Schnittstelle vom PC an das Oszilloskop gesendet, und schon hat man das Oszilloskop verwandelt. :-)

Link zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=LnhXfVYWYXE

Da ich auf meinem Notebook den ExpressCard-Slot auch nach langer Frickelei nicht zum laufen bekommen habe, habe ich den umständlichen Weg genommen: Ein Arduino Mega in verbindung mit einem MAX232-Pegelwandler dient mit entsprechender Firmware als Vermittler zwischen Oszi und PC. ;-)

Ein Interview vom 16.03.2005…

Sonntag, 28.02.2010

...habe ich gerade im Ordner meiner alten Websites wiedergefunden. :-D

Ray war/ist(?) Mitglied im QB-Forum, ich habe mich damals noch "ICC" genannt. Enjoy!

Ray (13:38):
das du noch lebst wundert mich ^^ deine Experimente sind genial

ICC (13:39):
danke :-)

Fan-Art

Sonntag, 21.02.2010

Danke an Teslafreak und Bauteiltöter! :-)

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